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Staatliche Förderungen

Zum 1. Januar 2004 traten die verbesserten Bedingungen für die Vergütung von Solarstrom in Kraft. Mit dem sogenannten "Photovoltaik-Vorschaltgesetz" werde ein Schritt zur Runderneuerung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vorgezogen, so das Bundesumwelt-Ministerium (BMU) in einer Pressemitteilung.

Das von der Bundesregierung im Zusammenhang mit der ökologischen Steuerreform aufgelegte Marktanreiz-Programm für Erneuerbare Energien hat großes Interesse und eine gesteigerte Nachfrage hervorgerufen. In diesen Rahmen fällt auch die Förderung der Solarenergie.

Die staatliche Förderung für eine Solaranlage zur Gewinnung von Warmwasser beträgt derzeit 125 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. Eine durchschnittliche Anlage mit neun Quadratmetern zur Gewinnung von Warmwasser und Heizwärme kann danach künftig mit 1.125 Euro gefördert werden.

Solarkollektoren, die auf Hausdächern errichtet werden, erzeugen durch Sonnenstrahlung Warmwasser und Heizungswärme, die in der Regel andere Heizformen ergänzen. Bürgerinnen und Bürger, die Solarkollektoren auf ihrem Dach errichten, verringern ihre Abhängigkeit von steigenden Öl- und Gaspreisen und leisten damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Das Bundesumweltministerium wird das erfolgreiche Programm in den nächsten Jahren fortsetzen und der jeweiligen Marktentwicklung anpassen.

Achtung: Wer für seine Investitionen in alternative Energietechnik Förderungsmittel in Anspruch nehmen will, muss 2 wichtige Dinge beachten. Alle Fördergelder oder Sonderkredite erfordern, dass ein Antrag unbedingt vor dem Beginn der Baumaßnahme gestellt wird. Ist eine Solaranlage schon in Arbeit, gibt es kein Geld mehr! Und der 2. Grundsatz: Fast alle Förderungsmaßnahmen gelten nur für Profi-Anlagen! Eigenarbeit und Basteleien, die die Anlagekosten noch deutlich senken können, werden bei Förderungen nicht anerkannt!

 

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